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Alkohol und der Körper 03/09/2008 ALKOHOL GEGEN RHEUMATISCHE ARTHRITIS
Bei Alkoholtrinkern ist im Vergleich mit Abstinenzlern die Wahrscheinlichkeit geringer, an einer rheumatischen Arthritis zu erkranken. Dies erwies eine Studie unter der Leitung von Henrik Källberg vom Karolinska Institut in Stockholm, die in den Annals of the Rheumatic Diseases veröffentlicht wurde. Bei maßvollem Trinken war die Wahrscheinlichkeit einer rheumatischen Arthritis um 40 bis 45 % geringer als bei Abstinenzlern oder gelegentlichen Trinkern. Bei starken Trinkern sank das Risiko um 50 bis 55 %. Rheumatische Arthritis kommt bei 0,5 bis 1 % der westlichen Bevölkerung vor und entsteht, wenn das Immunsystem die Gelenke angreift und durch Entzündung den Knorpel und die Knochen schädigt. Dem sollen Umgebungsfaktoren, vor allem Rauchen, und genetische Veranlagung zugrunde liegen. Die Forscher verweisen auf vorangegangene Studien, die vermuten lassen, dass Alkohol den Entzündungsprozess beeinflusst, ein Prozess, der auch Herzkrankheiten verursacht. Die Autoren raten den Patienten mit rheumatischer Arthritis, auf das Rauchen aber nicht unbedingt auf den maßvollen Konsum von alkoholischen Getränken zu verzichten. Sie weisen jedoch auch darauf hin, dass starkes Trinken die Gefahr des Auftretens verschiedener anderer Krankheiten beinhaltet. Henrik Källberg, „Annals of the Rheumatic Diseases“, Juni 2008 | ![]() |
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